+++ Coronakrise: Aktuelle Informationen zur Versorgung +++

       
 
Info zur Versorgung mit Diabetesbedarf während der Coronakrise von DIASHOP

Aktuelle Informationen zur Versorgung über DIASHOP


+++ Auf dieser Seite halten wir Sie auf dem Laufenden +++

(24.3.2020) Infusionssets und Sensoren legen: Notfalls auch ohne Hautdesinfektion

Desinfektionsmittel sind in ganz Deutschland zurzeit Mangelware. Auch wir bei DIASHOP haben inzwischen nur noch Vorräte für den internen Gebrauch in den Diabetes-Fachgeschäften, wo die Teams vor Ort für die Kunden da sind. Natürlich ist Nachschub bestellt, aber zurzeit werden wir leider nicht beliefert. Weder mit Cutasept F oder Kodan, noch mit anderen Desinfektionsmitteln.

Was tun, wenn Hautdesinfektion für Infusionssets und Sensoren fehlt?

Normalerweise empfehlen Diabetesberaterinnen, die Haut sorgfältig zu desinfizieren, bevor man ein Infusionsset, einen Pod oder Sensor legt. Hygiene ist hier sehr wichtig, um Keime von der Einführungsstelle fernzuhalten. Die Kanüle eines Infusionssets bzw. der Pod der Patch-Pumpe liegen ja bis zu drei Tagen in der Haut, bei Sensoren ist es noch deutlich länger. Und nun? „Wenn man kein Mittel zu Hautdesinfektion zur Verfügung hat, hilft es schon viel, wenn man die Haut sorgfältig mit Seife (Arztseife, flüssige Seife - keine fettende Cremeseife) reinigt und mit einem Kosmetiktuch abtupft“, empfiehlt Heike Göbel, Diabetesberaterin aus München.„Wenn die Haut trocken ist, kann man das Infusionssets bzw. den Sensor wie gewohnt legen. Die Kanüle des Infusionssets sollte – wie immer empfohlen – nicht berührt werden, damit sie steril unter die Haut kommt.“

Haftung für das Pflaster

Für die Hautdesinfektion werden normalerweise Mittel auf alkoholischer Basis wie Cutasept F oder Kodan empfohlen. Sie entfetten die Haut, damit das Pflaster des Infusionssets, Pods oder Sensors besser auf der Haut kleben. „Dieser Effekt ist bei der Reinigung mit Seife natürlich nicht vergleichbar“, erklärt Heike Göbel. „Damit das Pflaster besser haftet, fixiert man das Infusionsset, den Pod oder Sensor am besten noch mal extra, zum Beispiel mit Fixomull oder einem Kinesiotape“, empfiehlt die Diabetesberaterin.

Solche Fixierungsmöglichkeiten finden Sie hier bei DIASHOP: Fixierhilfen

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(20.3.2020) Tipps: Kontakte vermeiden bei der Versorgung mit Hilfsmitteln

Die Arztpraxen sind zurzeit ziemlich voll, und sich ins Wartezimmer zu setzen ist im Moment keine gute Idee. Andererseits gehen vielleicht gerade jetzt die Infusionssets und Reservoire für die Insulinpumpe, CGM-Sensoren oder Blutzuckerteststreifen zu Ende und man braucht ein neues Rezept. Die Versorgung muss ja weitergehen. Auch der Spitzenverband der Krankenkassen (GKV) hat sich darüber schon Gedanken gemacht und am 19. März 2020 Empfehlungen zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2 herausgegeben. Der Verband rät:

„Angesichts der erforderlichen Kontaktreduzierung sollen persönliche Kontakte zwischen Versicherten und Leistungserbringern vermieden werden. Hilfsmittel können daher vorrangig per Versand an die Versicherten abgegeben werden, sofern ein persönlicher Kontakt zum Beispiel zur Anpassung des Hilfsmittels nicht zwingend erforderlich ist.“

Die Arztpraxis kann das Rezept direkt übermitteln

Wenn Sie nicht selbst zum Arzt gehen bzw. Ihre Lieben schicken wollen, um ein Rezept über Hilfsmittel abzuholen gibt es auch eine andere Lösung: Sie bestellen das Rezept telefonisch oder per Mail. Die Praxis kann das Rezept dann auf elektronischem Weg (z.B. per Fax oder Mail) vorab an DIASHOP senden. Das DIASHOP Team kümmert sich dann schnellstens um den Versand der Hilfsmittel zu Ihnen nach Hause und klärt alles Weitere mit der Praxis.

Die Arztpraxis muss natürlich einverstanden sein, und Sie müssen eventuell schriftlich Ihr Einverständnis geben. Am einfachsten geht das mit einem Formular, das Sie hier herunterladen können.

Arztpraxen können Rezepte am schnellsten unter der kostenfreien Faxnummer 0800 / 88 00 08 oder per Mail an shop@diashop.de übermitteln.

Wenn Sie selbst schon ein Rezept vorliegen haben, können Sie diese Kontaktdaten natürlich auch nutzen.

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(18.03.2020) Wenn man die Berichte und Postings in den (sozialen) Medien zur aktuellen Coronakrise verfolgt, kann das schon Ängste auslösen. Erst recht mit einer chronischen Krankheit wie Diabetes. Leere Regale in den Supermärkten, geschlossene Geschäfte und Restaurants. Verständlich, dass sich viele Menschen mit Diabetes und Arztpraxen jetzt fragen, wie es mit der Versorgung mit Hilfsmitteln wie Insulinpumpenzubehör, CGM-Sensoren, Blutzuckerteststreifen und Pennadeln jetzt weitergeht.
Diese Fragen erreichen natürlich auch uns bei DIASHOP.

Unsere Antwort: DIASHOP arbeitet wie gewohnt weiter, und das auf Hochtouren. Zurzeit erreichen uns sehr viele Bestellungen.
Daher bitten wir um Verständnis, wenn die Auslieferung der Pakete gerade etwas länger dauert, als Sie es von uns kennen.


DIASHOP bleibt offen – im Versand und in den Diabetes-Fachgeschäften

Als Fach- und Versandhändler für Diabetesbedarf gehört DIASHOP zu den Unternehmen mit Systemrelevanz – wie z.B. auch Apotheken. Wir erfüllen einen wichtigen Versorgungsauftrag im Gesundheitsbereich, daher gelten besondere (Ausnahme-)regelungen für den Betrieb. Die Zentrale in Germering bei München, von der wir die Pakete versenden, arbeitet wie gewohnt bzw. noch mehr als sonst. Auch die bundesweit 30 DIASHOP Diabetes-Fachgeschäfte sind ohne Einschränkung geöffnet.

Wir schützen unsere Mitarbeiter, damit sie gesund bleiben

Dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund bleiben, hat für uns oberste Priorität. Dies bedeutet unter anderem: Home Office, wo immer möglich. Wir organisieren Fahrgemeinschaften und Fahrdienste, damit niemand mehr mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss. Auch der Außendienst bleibt im Home Office und bietet u.a. Arztpraxen telefonische Unterstützung bei der Versorgung ihrer Patienten an. Das sind nur drei Beispiele, natürlich gibt es noch viel mehr Maßnahmen, die wir laufend ergreifen, um auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren.

Zusammen schaffen wir es

Jeder bei DIASHOP packt an und schaut, wo er die Kolleginnen und Kollegen unterstützen kann. Das funktioniert ohne große Worte. Hauptsache, die Versorgung der Kunden geht weiter, denn der Diabetes kennt keine Pause – auch nicht in der Coronakrise. Hier ist Kreativität und manchmal auch Improvisation gefragt. So schaffen wir es gemeinsam, dank einem tollen Team, das alles gibt.

Ihr
Frank Spreemann, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb